Neuigkeiten aufbewahrt

Neuigkeiten können zwar an Aktualität verlieren, jedoch nie an Informationswert. Hier finden Sie bisherige Meldungen und Artikel zu unterschiedlichen Themen. Die Artikel sind jeweils einer Branche gemäß unserer Spezialisierung zugeordnet und können im Archiv durch Setzen von Häkchen eingeschränkt werden.


 

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25.08.2010 | Freie Berufe

Umsatzsteuererklärungen 2011

Umsatzsteuererklärungen 2011 – Erleichterungen, aber auch Verschärfungen treten in Kraft! Als Unternehmer sind Sie, neben zahlreichen anderen Eingaben, auch zu regelmäßigen Meldungen der Umsatzsteuer an das Finanzamt verpflichtet. ... weiter
 
16.07.2010 | Freie Berufe

Verträge zwischen den Angehörigen

Ehegattin als Dienstnehmerin - Verträge zwischen nahen Angehörigen   Ob Dienstverhältnis, Werkvertrag, Mietvereinbarung oder Darlehensgewährung - Leistungsbeziehungen innerhalb der Familie werden vom Finanzamt immer besonders kritisch gesehen. Hintergrund: Steuerpflichtige können versuchen, durch eine Art „Einkommensverteilung“ auf Familienangehörige ihre Steuerbelastung zu reduzieren. ... weiter
 
08.07.2010 | Freie Berufe

Abgabenänderungsgesetz 2010

Im Rahmen des Abgabenänderungsgesetzes 2010 kommt es im Bereich der Umsatzsteuer ab 2011 zu umfassenden Änderungen: Leistungsort ab 2011 Wo sonstige Leistungen umsatzsteuerpflichtig sind, richtet sich grundsätzlich nach dem Leistungsort. ... weiter
 
25.05.2010 | Freie Berufe

Neuerungen der Finanzamtszuständigkeit durch das AVOG 2010

Mit dem zu Beginn des Jahres veröffentlichten Abgabenverwaltungsorganisationsgesetz 2010 - kurz AVOG 2010 - wurde die örtliche und sachliche Zuständigkeit der Finanzämter neu geregelt. Bisher waren die Zuständigkeitsregelungen der Abgabenbehörden hinsichtlich der sachlichen Zuständigkeit im AVOG (alte Fassung) und hinsichtlich der örtlichen Zuständigkeit in der BAO enthalten. ... weiter
 
30.04.2010 | Freie Berufe

Berufszugang für Ziviltechniker

Viele junge Absolventen eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums sammeln ihre Berufserfahrung durch eine selbständige Tätigkeit bei einem Ziviltechniker. Oft kommt dann nach 3 Jahren Berufserfahrung das böse Erwachen, denn die Tätigkeit als „Neuer Selbständiger“ wird nicht als Praxis für den Berufungszugang gewertet.... weiter
 
09.03.2010 | Freie Berufe

Die „richtige“ Selbstanzeige bei Steuerdelikten

Nach der Liechtenstein-Affäre, die vor etwa zwei Jahren die Medienberichterstattung dominiert hat, sorgt nun erneut eine Steuer-CD mit gestohlenen Bankdaten für kontroverse Diskussionen und auch Selbstanzeigen. ... weiter
 
08.03.2010 | Freie Berufe

Arbeiten im Ausland und trotzdem daheim versichert

Wenn Sie Angestellte ins Ausland entsenden, stellt sich oft die Frage, welchem Sozialversicherungsrecht sie dann unterliegen. Die Antwort darauf liefert derzeit noch eine Verordnung der EU, die Fachleuten unter dem kryptischen Code „1408/71“ geläufig ist. Sie besagt, dass Sie Ihre Mitarbeiter für zwölf Monate ins Ausland entsenden können ohne dass das fremde Sozialversicherungsrecht zur Anwendung kommt; eine Verlängerung um weitere zwölf Monate ist möglich.... weiter
 
16.02.2010 | Freie Berufe

Vergütungen für höchstpersönliche Tätigkeiten: Wann wird die „Zwischenschaltung“ von Kapitalgesellschaften anerkannt?

Vor rund einem Jahr hat die Finanz einen ersten Vorstoß gemacht, Vergütungen von höchstpersönlichen Tätigkeiten weitaus kritischer handhaben zu wollen. Demnach sind Vergütungen für Tätigkeiten von Vortragenden, Schriftstellern, Wissenschaftern und „drittangestellten“ Vorständen demjenigen zuzurechnen, der die Leistung persönlich erbringt. Mit dieser sehr umstrittenen Regelung soll die Zwischenschaltung einer Kapitalgesellschaft für höchstpersönliche Tätigkeiten und ein damit verbundenes, willkürliches Verschieben von Einkünften, verhindert werden.... weiter
 
26.01.2010 | Freie Berufe

Die neue Zusammenfassende Meldung

Mit 01.01.2010 ist das Mehrwertsteuerpaket 2010 in Kraft getreten. Neben einer Neuregelung zur Leistungsortbestimmung - mehr dazu erfahren Sie hier - kam es zu einer Ausweitung der „Zusammenfassenden Meldung“. Darüber hinaus wurde deren Abgabefrist verkürzt.... weiter
 
17.12.2009 | Freie Berufe

Refundierung der Kapitalertragsteuer für Madoff-Geschädigte

Sie sind Opfer des Madoff Betrugs? Wurde Ihnen für Ihren thesaurierenden „Madoff-Feeder-Funds“ (z.B. Primeo Select, Primeo Executive, Alpha Prime, Herald USA Segregated) Kapitalertragsteuer (KESt) abgezogen oder haben Sie die vorgetäuschten Erträge in Ihre Steuererklärung aufgenommen? Dann haben Sie in bestimmten Fällen die Möglichkeit, die zu Unrecht in Rechnung gestellte KESt bzw. die veranlagte Einkommensteuer rückerstatten zu lassen.... weiter
 
16.12.2009 | Freie Berufe

Was erwartet Sie 2010?

Im nächsten Jahr kommen zahlreiche steuerliche Änderungen auf Sie zu. Nachfolgend ein kompakter Überblick über die wesentlichen Neuerungen im nächsten Jahr:                    ... weiter
 
16.12.2009 | Freie Berufe

Steuertipps zum Jahresende

Das Jahr neigt sich rasch dem Ende zu. Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Steuertipps, die Ihnen noch heuer eine Steuerersparnis bringen können.                            ... weiter
 
16.12.2009 | Freie Berufe

Investieren Sie heuer noch steueroptimal: Freibetrag für investierte Gewinne

Seit der Veranlagung 2007 können Einnahmen/Ausgaben - Rechner  jährlich 10% Ihres Gewinnes - höchstens jedoch € 100.000 - gewinnmindernd geltend machen. Damit Sie diese attraktive Steuerbegünstigung noch heuer nutzen können, ist bis Jahresende zu handeln.... weiter
 
09.12.2009 | Freie Berufe

Lohnen sich freie Dienstnehmer noch?

Mit dem Budgetbegleitgesetz 2009 hat der Gesetzgeber einen weiteren Schritt in Richtung Angleichung freier Dienstnehmer mit echten Dienstnehmern gesetzt. So unterliegen freie Dienstnehmer ab 2010 der Lohnnebenkostenpflicht.... weiter
 
24.11.2009 | Freie Berufe

Die neue Zusammenfassende Meldung

Mit 01.01.2010 tritt das Mehrwertsteuerpaket 2010 in Kraft. Neben einer Neuregelung zur Leistungsortbestimmung - mehr dazu erfahren Sie hier - kommt es zu einer Ausweitung der „Zusammenfassenden Meldung“. Darüber hinaus wird deren Abgabefrist verkürzt.... weiter
 
05.11.2009 | Freie Berufe

Bankengespräche erfolgreich führen

Bankengespräche sind vielen Unternehmen - nicht erst seit der Einführung von Basel II - eine unliebsame Notwendigkeit. Vor allem in Phasen wirtschaftlicher Unsicherheiten tun sich auch gute Unternehmen schwerer bei der Finanzierungsbeschaffung. ... weiter
 
18.09.2009 | Freie Berufe

„Kindergeld neu“ bringt zusätzliche Wahlmöglichkeiten

Nach vielen Diskussionen hat sich die Regierung auf eine Reform des Kindergelds geeinigt. Das „Kindergeld neu“ gilt ab 01.01.2010 und soll einerseits - durch die Einführung einer einkommensabhängigen Variante - den Anteil der Väter in Karenz erhöhen und andererseits einkommensschwache Eltern und Alleinerziehende stärken.... weiter
 
10.09.2009 | Freie Berufe

„Sauber am Bau“: Auftraggeberhaftung in der Bauwirtschaft ist in Kraft getreten

Wie bereits im Oktober 2008 in unserem Kundenmagazin angekündigt, ist mit 01.09.2009 die neue Auftraggeberhaftung in der Bauwirtschaft in Kraft getreten. Ab sofort können Bauunternehmer, die Bauleistungen an Subunternehmer weitergeben, für Beitragsrückstände dieser Subunternehmer bei den Krankenversicherungsträgern zur Haftung herangezogen werden.... weiter
 
01.09.2009 | Freie Berufe

Freie Dienstnehmer sind ab 2010 teurer

Seit 2008 sind freie Dienstnehmer in die Arbeitslosenversicherung, in den Insolvenz-Entgelt-Fonds und in die betriebliche Mitarbeitervorsorgekasse einbezogen. Gleichzeitig wurden sie auch arbeiterkammerumlagepflichtig. Dadurch hat sich die Kostenersparnis gegenüber echten Dienstnehmern erheblich verringert. Ab 2010 werden freie Dienstnehmer für Unternehmer noch teurer. Zukünftig müssen Sie nämlich als Auftraggeber auch für freie Dienstnehmer Lohnnebenkosten entrichten.... weiter
 
26.08.2009 | Freie Berufe

Arbeitsmarktpaket II soll Arbeitsplätze sichern

Nach langem Tauziehen wurde im Juli das Arbeitsmarktpaket 2009 beschlossen. Kernpunkte des Pakets sind unter anderem eine Reform der Kurzarbeit sowie die attraktivere Gestaltung der Altersteilzeit und der Bildungskarenz.... weiter
 
06.08.2009 | Freie Berufe

Wann sind Arbeitgeberzuschüsse zur Kinderbetreuung steuerfrei?

Schon lange gefordert - aber nie umgesetzt: Kinderbetreuungskosten wurden bisher nicht als Steuerabzugsposten anerkannt und durften bis 2009 nur in Ausnahmefällen steuerlich berücksichtigt werden. Dies hat sich im Rahmen der Steuerreform geändert.... weiter
 
27.07.2009 | Freie Berufe

Sind auch Aufwendungen für die auswärtige Schulausbildung Ihres Kindes abzugsfähig?

Aufwendungen für die auswärtige Berufsausbildung eines Kindes konnten bereits bisher - wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt wurden - steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. In einer kürzlich ergangenen Entscheidung hat der UFS (Unabhängige Finanzsenat) die Aufwendungen für ein einjähriges Schüleraustauschprogramm an einer amerikanischen High School als außergewöhnliche Belastung anerkannt, nachdem die Anerkennung zuvor vom zuständigen Finanzamt versagt wurde.... weiter
 
22.07.2009 | Freie Berufe

Hochwasser: Spenden sind abzugsfähig

Die jüngste Hochwasserkatastrophe hat in Österreich enorme Schäden verursacht. Viele Regionen wurden von Unwettern heimgesucht und kämpfen nun mit den verheerenden Folgen der starken Regenfälle der letzten Wochen. Neben der Direkthilfe durch den Katastrophenfonds sind die Geschädigten, die mit einem hohen finanziellen Aufwand für die Reparatur und Sanierung der entstandenen Schäden konfrontiert sind, jetzt auf jede Spende angewiesen.... weiter
 
20.07.2009 | Freie Berufe

Freie Dienstnehmer werden teurer

Ab 2010 werden freie Dienstnehmer für Unternehmer teurer. Zukünftig müssen Sie nämlich als Auftraggeber auch für freie Dienstnehmer Lohnnebenkosten entrichten. Gleichstellung zwischen echten und freien Dienstnehmern ... weiter
 
15.07.2009 | Freie Berufe

Umsatzsteuer: Umfassende Neuerungen ab 2010

Der Dienstleistungsverkehr hat sich aufgrund von Globalisierung, Deregulierung und technologischem Wandel sowohl in quantitativer als auch in struktureller Hinsicht erheblich verändert. Insbesondere können immer mehr Dienstleistungen aus der Ferne erbracht werden. Die Neuregelung zur Leistungsortbestimmung soll dieser Tatsache künftig besser Rechnung tragen.... weiter
 
13.07.2009 | Freie Berufe

Aus Freibetrag für investierte Gewinne wird Gewinnfreibetrag: Wie Sie ab 2010 davon profitieren können

Seit der Veranlagung 2007 können Sie als Einnahmen/Ausgaben-Rechner jährlich 10 % Ihres Gewinnes - höchstens jedoch € 100.000 - gewinnmindernd geltend machen. Dieser Freibetrag für investierte Gewinne reduziert die Einkünfte und damit Ihre Steuerlast. Vorausgesetzt allerdings, Sie haben im jeweiligen Gewinnjahr Investitionen in neue abnutzbare körperliche Anlagen oder begünstigte Wertpapiere getätigt.... weiter
 
10.07.2009 | Freie Berufe

Insolvenz und Steuerschulden - beißt auch der Fiskus in den sauren Apfel?

In vielen Insolvenzverfahren stellen Steuerschulden einen wesentlichen Teil der offenen Verbindlichkeiten des insolventen Unternehmens dar. Dabei stellt sich die Frage, ob Ansprüche der Finanz bevorzugt behandelt werden oder nicht.... weiter
 
01.07.2009 | Freie Berufe

Quo vadis Vermögenszuwachssteuer?

Vermögenszuwachssteuer und Spekulationssteuer - immer wieder tauchen diese beiden Schlagworte in den Medien auf. Wir nehmen dies zum Anlass, um Ihnen einen Überblick über die derzeit gültigen Regelungen in Österreich zu geben.... weiter
 
29.06.2009 | Freie Berufe

PKW-Auslandsleasing ohne Steuervorteil

Im Gegensatz zu Österreich steht Ihnen als Unternehmer in vielen EU-Staaten ein Vorsteuerabzug für die Anschaffung und den Betrieb von PKWs zu. Haben Sie daher in einem dieser Mitgliedsstaaten - zum Beispiel in Deutschland - einen PKW geleast, konnten Sie die im Rahmen des Leasings verrechneten Vorsteuerbeträge im Ausland geltend machen.... weiter
 
19.06.2009 | Freie Berufe

NEUE Steuerabsetzbarkeit von Spenden

Um das Spendenaufkommen nachhaltig zu erhöhen, wurde die bisher geltende Regelung zur Abzugsfähigkeit von Spenden im Rahmen der Steuerreform 2009 ausgedehnt. Ab 01. Jänner 2009 können Unternehmer maximal 10 % ihres Vorjahresgewinnes auch an humanitäre Organisationen, an Entwicklungshilfeorganisationen oder an Katastrophenhilfsorganisationen spenden. Privatpersonen können maximal 10 % ihres Vorjahreseinkommens an derartige Organisationen spenden.... weiter
 
09.06.2009 | Freie Berufe

Ausgaben im Ausland: Holen Sie sich bis 30.06. die entrichteten Vorsteuern zurück

Als international tätiger Unternehmer sind Sie häufig mit ausländischer Vorsteuer konfrontiert. Sie haben die Möglichkeit, sich diese Vorsteuern bei der Finanzbehörde des jeweiligen Staates zurückzuholen. Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen? Eine Rückerstattung ausländischer Vorsteuern ist dann möglich, wenn Sie im jeweiligen Vergütungsstaat nicht ansässig sind und im betreffenden Staat keine Umsätze ausgeführt haben.... weiter
 
28.05.2009 | Freie Berufe

Kinderbetreuung: Auch Oma, Babysitter und Au-pair steuerlich absetzbar

Rückwirkend mit Jahresbeginn können Sie Kinderbetreuungskosten bis zu € 2.300 pro Jahr und Kind bis zum 10. Lebensjahr steuerlich absetzen. Diese Begünstigung kann wahlweise von einem Elternteil oder aufgeteilt in Anspruch genommen werden. Voraussetzung für die steuerliche Absetzbarkeit ist, dass Sie die Dienste einer Kinderbetreuungseinrichtung oder einer „pädagogisch qualifizierten Betreuungsperson“ in Anspruch nehmen.... weiter
 
15.05.2009 | Freie Berufe

Österreich und sein Geldleben: Erste Ergebnisse unserer Studie

Wir haben Sie im April informiert und eingeladen, an unserer Studie „Österreich und sein Geldleben. Antworten auf die Finanzkrise“ teilzunehmen. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass „Sicherheit“ derzeit wieder hoch im Kurs steht. Mehr als die Hälfte der Österreicher wollen ihren Veranlagungsstil ändern.... weiter
 
15.04.2009 | Freie Berufe

Vorzeitige Abschreibung für Investitionen 2009 und 2010

Zur Förderung der Investitionstätigkeit wurde im Rahmen der Steuerreform für Investitionen der Jahre 2009 und 2010 die vorzeitige Abschreibung eingeführt. Diese Begünstigung gilt grundsätzlich für alle abnutzbaren körperlichen Wirtschaftsgüter.... weiter
 
19.03.2009 | Freie Berufe

Steuerreform 2009: Mehr Geld für Lohnsteuerzahler

Die Steuerreform 2009 wurde beschlossen! Lohnsteuerzahler werden durch Tarifsenkungen rückwirkend mit Jahresbeginn entlastet und erhalten die als „Ostergeld“ versprochene Steuergutschrift für die ersten Monate des Jahres 2009 spätestens Mitte des Jahres ausbezahlt.... weiter
 
09.03.2009 | Freie Berufe

Steuerliche Absetzbarkeit des Kirchenbeitrages wurde erhöht

Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften konnten Sie bisher bis zu einer Höhe von € 100 jährlich steuerlich geltend machen. Im Zuge der Steuerreform wurde der Höchstbetrag zur steuerlichen Absetzbarkeit des Kirchenbeitrages verdoppelt.... weiter
 
27.02.2009 | Freie Berufe

Einkünfte aus einer Vortragstätigkeit muss Vortragender selbst versteuern

Einkünfte im Sinne des Einkommensteuergesetzes sind grundsätzlich demjenigen zuzurechnen, dem die Einkunftsquelle zuzurechnen ist. Diese Zurechnung muss sich nicht mit dem wirtschaftlichen Eigentum an der Einkunftsquelle decken.... weiter
 
16.02.2009 | Freie Berufe

Kampf gegen die Steuerflucht: EU-Zinsrichtlinie soll verschärft werden

In unserer Klientenzeitung " HÜBNERNEWS 04/08 " haben wir Sie bereits über den Informationsaustausch der europäischen Finanzverwaltungen zu Zinserträgen von EU-Bürgern informiert. Diese Informationen werden nun seit einigen Monaten von der österreichischen Finanz verstärkt ausgewertet.... weiter
 
29.01.2009 | Freie Berufe

Antikorruptionsregelung: Eine Gratwanderung

Nach den neuen Antikorruptionsregelungen, die seit 2008 in Kraft getreten sind, empfehlen wir Ihnen, Geschenke an Geschäftspartner sorgfältiger zu prüfen. Denn jetzt steht im Bestechungsfall auch der Geschenkgeber unter Strafandrohung. Straflos bleiben Schenker und Beschenkter, wenn es sich bei der Zuwendung lediglich um einen geringfügigen Vorteil handelt. Und den beziffert der Oberste Gerichtshof in seiner Judikatur mit € 100. Alles darüber hinaus könnte im einen oder anderen Fall Schenker und Beschenkten in den Geruch von Bestechung und Korruption bringen. ... weiter
 
29.01.2009 | Freie Berufe

Spenden an „mildtätige“ Organisationen steuerlich absetzbar

Um das Spendenaufkommen nachhaltig zu erhöhen, ist schon bald die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden für mildtätige (karitative) Zwecke sowie Spenden für Entwicklungszusammenarbeit Realität. Damit wird die bisher geltende Regelung zur Abzugsfähigkeit von Spenden ausgedehnt. Weiterhin nicht abzugsfähig bleiben Spenden an z.B. Tierschutz- und Umweltorganisationen. Die Neuregelung soll noch vor Ostern Gesetz werden.... weiter
 
26.01.2009 | Freie Berufe

Steuerreform 2009 - Welche Neuerungen erwarten Sie?

Lange wurde diskutiert und seit November 2008 sind die Weichen für die Steuerreform 2009 gestellt. Die Koalitionspartner haben sich auf eine vorgezogene Steuerreform 2009 geeinigt und werden diese mit Wirkung per 1.1.2009 - also rückwirkend - beschließen.... weiter
 
16.01.2009 | Freie Berufe

Fremdwährungskredite - Spekulationsgeschäfte mit Risiko

Die aktuelle Finanzkrise wirkt sich auch auf die in Österreich so verbreiteten Fremdwährungskredite aus und sorgt für Aufregung bei den Kreditnehmern. Jetzt gilt es Ruhe zu bewahren und die Situation richtig einzuschätzen. Dabei sollten Sie vor allem folgende Faktoren unter die Lupe nehmen:... weiter
 
19.12.2008 | Freie Berufe

GSVG-Befreiung für Kleinstunternehmer - der Countdown läuft!

Die „Kleinstunternehmerregelung“ ermöglicht, dass sich Gewerbetreibende auf Antrag von der Kranken- und Pensionsversicherungspflicht befreien lassen können. Die GSVG-Befreiung für Kleinstunternehmer ist für das Jahr 2008 bis 31.12.2008 zu beantragen.... weiter
 
27.11.2008 | Freie Berufe

Erinnerung: Wertpapierdeckung für Pensionsrückstellungen

Nach der Aufhebung durch den Verfassungsgerichtshof im Jahr 2006 wurde die Wertpapierdeckung für Pensionsrückstellungen im Jahr 2007 in adaptierter Form wieder eingeführt. Die Neuregelung gilt erstmals wieder für Wirtschaftsjahre, die nach dem 30.06.2007 begonnen haben. Hat das Wirtschaftsjahr am 01.07.2007 begonnen, war die Wertpapierdeckung der Pensionsrückstellung erstmals zum Bilanzstichtag am 30.06.2008 notwendig. Für Kalenderwirtschaftsjahre muss die erforderliche Wertpapierdeckung zum 31.12.2008 gegeben sein.... weiter
 
25.11.2008 | Freie Berufe

Zinsen auf ausländischen Bankkonten im Visier der Finanz

Verfügen Sie über ein Bankkonto oder Wertpapierdepot im Ausland? Ihre Zinsen auf ausländischen Bankkonten bleiben dem österreichischen Fiskus nicht verborgen und müssen von Ihnen als Empfänger der Zinszahlungen in Österreich versteuert werden.... weiter
 
20.11.2008 | Freie Berufe

Teilbarkeit von privat mitveranlassten Reiseaufwendungen?

Besuchen Sie berufliche Kongresse oder begeben Sie sich auf eine berufliche Studienreise, so sind die dafür anfallenden Kosten steuerlich absetzbar. Verbinden Sie diese betrieblich bzw. beruflich veranlasste Reise allerdings mit einem privaten Urlaub, kommt das Aufteilungsverbot zur Anwendung. In zwei aktuellen Entscheidungen hat der Unabhängige Finanzsenat (UFS) nun seine bisherige Spruchpraxis geändert.... weiter
 
06.11.2008 | Freie Berufe

Abzugsfähigkeit Ihrer Umschulungskosten für eine Nebentätigkeit

Bislang waren Ihre Umschulungskosten im Rahmen eines geplanten Berufswechsels nur dann abzugsfähig, wenn Ihre neue Beschäftigung auch als künftige (Haupt-)Einnahmequelle dienen soll. Nun lässt der Unabhängige Finanzsenat (UFS) aufhorchen und setzt neue Standards.... weiter
 
21.10.2008 | Freie Berufe

Finanzkrise: Wie sicher ist Ihr Geld?

Kaum ein Tag vergeht ohne neue Hiobsbotschaften von den Finanzmärkten. Viele Anleger machen sich Sorgen um ihr Sparguthaben, ihre Aktien und Versicherungen. Unser Beitrag soll Sie bei der Einschätzung der Situation unterstützen und Ihnen einen Überblick geben, wie Sie Ihr Geld trotz aktueller Finanzkrise sicher anlegen können.... weiter
 
15.10.2008 | Freie Berufe

Steuer sparen mit dem Fahrtenbuch

Sowohl für Angestellte als auch für Selbständige gilt: Die genaue, lückenlose und detaillierte Fahrtenbuchführung ermöglicht Ihnen, die mit Ihrem Privatauto beruflich gefahrenen Kilometer als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abzusetzen. Mit Hilfe des Fahrtenbuches wird ermittelt, welcher Anteil an betrieblichen Fahrten steuerlich geltend gemacht werden kann.... weiter
 
13.10.2008 | Freie Berufe

Vorsteuererstattung im EU-Ausland wird einfacher

Das geltende Rückerstattungsverfahren aus dem Jahr 1995 ist nicht mehr zeitgemäß. Sowohl die Behörden als auch die Unternehmen haben erhebliche Probleme damit. Ab 2010 soll für in der EU ansässige Unternehmer alles einfacher werden.... weiter
 
30.09.2008 | Freie Berufe

Wie das Geschäftsessen nicht zur Steuerfalle wird

Zum Jahresende häufen sich die Einladungen zu Geschäftsessen. Damit das Essen steuerlich bleibt, was es ist - ein Arbeitsessen - und nicht zum reinen „Privatvergnügen“ wird, sollten Sie einige wichtige Vorschriften beachten. Dann schmeckt das Geschäftsessen noch besser! ... weiter
 
29.09.2008 | Freie Berufe

Mitgliedsbeiträge als Werbungskosten?

Mitgliedsbeiträge stellen eine wichtige Einnahmequelle für Vereine dar und leisten einen bedeutenden Beitrag zur Vereinsfinanzierung. Unterstützen Sie einen Verein in Form von Mitgliedsbeiträgen, sind diese allerdings nicht immer als Werbungskosten anerkannt.... weiter
 
29.09.2008 | Freie Berufe

Werbungskosten für das Snowboard einer Lehrerin?

Wer kennt sie nicht, die langwierigen Diskussionen mit dem Finanzamt bzw. dem Betriebsprüfer, wenn es um die Abzugsfähigkeit von Kosten für Arbeitsmittel geht, die auch privat genutzt werden könnten. Vor allem Wirtschaftsgüter des privaten Lebensbereiches werden bei privater und betrieblicher Veranlassung grundsätzlich vom Aufteilungs- und Abzugsverbot erfasst. Doch, wir haben eine gute Nachricht für Sie: Das Aufteilungsverbot für privat und beruflich genutzte Gegenstände wurde ein wenig aufgeweicht.... weiter
 
18.08.2008 | Freie Berufe

Erben und Schenken von Grundstücken ab August 2008

Die Erbschafts- und Schenkungssteuer - und damit auch das sogenannte Grunderwerbsteueräquivalent - sind Geschichte. Die Finanz hat mit dem Schenkungsmeldegesetz jedoch für eine Nachfolgeregelung gesorgt. ... weiter
 
06.08.2008 | Freie Berufe

Arbeitslosenversicherung für Selbstständige

Ab 2009 gibt es für Selbstständige ein neues Modell der Arbeitslosenversicherung. Anders als freie Dienstnehmer können Sie als Selbstständiger Ihren Eintritt in die Arbeitslosenversicherung auf freiwilliger Basis in Form eines Optionsmodells erklären.... weiter
 
28.07.2008 | Freie Berufe

Tipps zur steueroptimalen Fortbildung

Egal ob Rhetorik, Verhandlungsgeschick oder Konfliktlösungskompetenz - die sogenannten Soft Skills sind neben dem fachlichen Know-how in vielen Berufen entscheidend für die Karriere. Die richtige Entscheidung bei der Finanzierung des Kurses kann dabei sowohl dem Arbeitgeber als auch dem Arbeitnehmer viel Geld sparen.... weiter
 
21.07.2008 | Freie Berufe

Mehr Geld für Künstler aus dem Künstler-Sozialversicherungsfonds

Seit 2001 sind Sie als selbständig erwerbstätiger Künstler in die Pflichtversicherung nach dem GSVG einbezogen. Um Künstlern mit geringen Einkünften bei den Sozialversicherungsbeiträgen unter die Arme zu greifen, wurde gleichzeitig der Künstler-Sozialversicherungsfonds (KSVF) geschaffen. Ab 2008 gibt es zahlreiche Neuerungen.... weiter
 
15.07.2008 | Freie Berufe

Selbständigenvorsorge: Vorsorgekasse bereits gewählt?

Mit Jahresbeginn wurde das Gesetz zur „Abfertigung neu“ auf Selbständige, Freiberufler sowie Land- und Forstwirte ausgeweitet. Während Freiberufler wie Ärzte, Rechtsanwälte und Ziviltechniker freiwillig entscheiden können, ob sie dem neuen Modell beitreten und in eine „Betriebliche Vorsorgekasse“ einzahlen wollen, haben Sie als Gewerbetreibender oder „Neuer Selbständiger“, der in der Krankenversicherung nach dem GSVG pflichtversichert ist, keine Wahlmöglichkeit. Für Sie ist die Selbständigenvorsorge verpflichtend.... weiter
 
01.07.2008 | Freie Berufe

Ist eine Kündigung während des Krankenstandes zulässig?

Immer öfter werden Arbeitnehmer im Krankenstand gekündigt. Dies ist zwar rechtlich gedeckt, allerdings hat der Arbeitnehmer Anspruch auf eine Entgeltfortzahlung, wenn der Krankenstand länger dauert als die Kündigungsfrist. Natürlich sind solche Entscheidungen aber auch immer eine Frage der moralischen Vertretbarkeit.... weiter
 
30.06.2008 | Freie Berufe

Zuschüsse zur Entgeltfortzahlung nach Unfällen und Krankheiten

Hat Ihr Arbeitnehmer einen Unfall oder ist er krank, müssen Sie als Arbeitgeber grundsätzlich das Entgelt weiterzahlen. Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) gewährt Ihnen - bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen - einen Zuschuss zu dieser Entgeltfortzahlung. Dazu müssen Sie lediglich einen Antrag bei der jeweiligen Landesstelle der AUVA einbringen.... weiter
 
27.06.2008 | Freie Berufe

Bauherrenmodell: Totgesagte leben länger

Zum Jahreswechsel hörte man Bauherren deutlich aufatmen. Eine Verordnungsnovelle des Finanzministeriums, die das Ende der „kleinen“ Bauherrenmodelle bedeutet hätte, wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Die begünstigte Abschreibungsmöglichkeit für Baukosten und Nebenkosten des Grundstückserwerbes besteht daher unverändert weiter.... weiter
 
10.06.2008 | Freie Berufe

Mehr Geld für Pendler ab Juli 2008

Die Regierung hat als Antwort auf die steigenden Treibstoffpreise ein Paket für Autofahrer geschnürt, mit dem vor allem die Pendler, die am meisten von den hohen Treibstoffpreisen betroffen sind, entlastet werden sollen.... weiter
 
02.06.2008 | Freie Berufe

Steuer für Gewinne bei Fernsehshows?

„Dancing Stars“, „Stars on Ice“, „Das Match“: Fernsehshows, in denen Prominente außerhalb ihres üblichen Betätigungsfelds aktiv werden, erleben derzeit einen Boom. Die teilnehmenden Promis profitieren dabei doppelt: Sie steigern Ihren Bekanntheitsgrad und bekommen für die Teilnahme beachtliche Honorare. Doch wie sieht es mit der steuerlichen Behandlung dieser Honorare aus?... weiter
 
28.05.2008 | Freie Berufe

Ohne Stolpersteine in die Pension

Planen Sie, Ihre beruflichen Aktivitäten als Ziviltechniker einzustellen und träumen bereits von Ihren Aktivitäten in der Pension? Damit Sie am Weg in die Pension mit keinen unerwarteten Hürden konfrontiert werden, ist eine rechtzeitige Planung das Um und Auf. Rechnen Sie mit mind. einem Jahr von der Entscheidung, Ihre beruflichen Aktivitäten einzustellen bis zur tatsächlichen Auflösung. Je nachdem ob Sie Ihre Ziviltechnikerkanzlei schließen, übergeben oder umgründen wollen, müssen Sie unterschiedliche Aspekte beachten.... weiter
 
09.05.2008 | Freie Berufe

Individualität in Geschäftsräumen durch Kunstleasing

Kunstwerke in Ihren Geschäftsräumen, Ihrer Kanzlei oder in Sprechzimmern können sowohl das Image Ihres Unternehmens nach außen, aber auch das Arbeitsklima und die Identifikation Ihrer Mitarbeiter mit Ihrem Unternehmen positiv beeinflussen. Sie strahlen Innovation, Dynamik und Erfolg aus. Da der Ankauf von Kunstgegenständen meist mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden ist, stellt Kunstleasing eine überlegenswerte Alternative dar, die steuerlich flexible Lösungen zulässt.... weiter
 
08.04.2008 | Freie Berufe

Doppelter Vorteil des Freibetrages für investierte Gewinne

Ab der Veranlagung 2007 können Sie als Einnahmen/Ausgaben - Rechner 10% Ihres Gewinnes - höchstens jedoch € 100.000 - gewinnmindernd geltend machen. 1. Vorteil: Dieser Freibetrag für investierte Gewinne reduziert die Einkünfte und damit Ihre Steuerlast.... weiter
 
08.04.2008 | Freie Berufe

Meldepflicht löst Erbschafts- und Schenkungssteuer ab

Nachdem im Frühjahr 2007 sowohl Erbschafts- als auch Schenkungssteuer vom Verfassungsgerichtshof als verfassungswidrig aufgehoben wurden, laufen diese mit Anfang August nun tatsächlich aus: Ab August 2008 ist Erben und Schenken zum Nulltarif möglich! Im Gegenzug werden mit dem neuen Schenkungsmeldegesetz neue Meldepflichten eingeführt. Österreich liegt mit der Aufhebung der Schenkungs- und Erbschaftssteuer im guten EU-Mittelfeld. Insgesamt gibt es in 16 EU-Mitgliedsstaaten diese Steuer nicht oder nicht mehr, darunter Schweden, Polen und Großbritannien.... weiter
 
01.04.2008 | Freie Berufe

Kilometergeld für Tritt in die Pedale

Frühlingszeit ist Radfahrzeit! Sobald die ersten Anzeichen des Frühlings erkennbar sind, holen viele ihr Fahrrad aus dem Keller und freuen sich über eine gesunde Alternative zum Auto. Haben Sie gewusst, dass bei betrieblich veranlassten Fahrten die Fahrradkilometer als Betriebsausgaben vom Finanzamt anerkannt werden? Ihr Fahrrad befindet sich im Betriebsvermögen? Steuerlich macht es einen Unterschied, ob das Fahrrad in Ihren Büchern aufscheint oder Teil Ihres Privatvermögens ist. Befindet sich das genutzte Fahrrad im Betriebsvermögen, so können nur Kosten in der tatsächlichen Höhe (Anschaffung, Reparaturen) berücksichtigt werden.... weiter
 
31.03.2008 | Freie Berufe

Geschäftsräume mit Kunst beleben

Immer mehr Unternehmer werten Ihre Geschäfträume, Kanzleien oder Sprechzimmer mit Kunstwerken auf und geben ihnen damit ein eindrucksvolleres, einmaliges oder auch einfach behagliches Gesicht. Ankauf von Kunstwerken: Erwerben Sie als Unternehmer Kunstgegenstände, wie Bilder, Skulpturen, Installationen, etc. für Ihr Unternehmen und liegt eine betriebliche oder berufliche Veranlassung vor, z.B. Ausstattung von Geschäftsräumen, Kanzleien, oder Sprechzimmer etc., sind die angeschafften Kunstwerke unbestritten dem Betriebsvermögen zuzurechnen. ... weiter
 
31.03.2008 | Freie Berufe

Steuerfreies Zuhause bei Pensionsantritt

Haben Sie Ihr Architekturbüro im eigenen Haus und stehen Sie kurz vor der Pension? Wenn Sie Ihre berufliche Tätigkeit einstellen, müssen Sie sich nicht nur um die offenen Forderungen kümmern und Ihre offenen Rechnungen begleichen, sondern auch Ihren Betrieb auflösen. Und diese Auflösung kann Sie teuer zu stehen kommen. Denn jene Gegenstände, die Sie in Ihrem Betrieb genutzt und steuerlich abgeschrieben haben, werden mit Ende Ihrer Architektentätigkeit Privatvermögen. Wenn dieses Vermögen heute mehr Wert ist als in Ihren Büchern steht, dann müssen Sie diesen „Mehr“wert - im Fachjargon „stille Reserven“ - versteuern. Vor allem bei Immobilien kann die Wertsteigerung enorm sein. Das kann zu schmerzhaften Steuerbelastungen für Sie führen. Um sicherzustellen, dass Vermögensgegenstände, die Grundbedürfnisse wie Wohnen abdecken, nicht belastet werden, gibt es Ausnahmen.... weiter
 
31.03.2008 | Freie Berufe

Selbstanzeige bei Steuerdelikten

Die jüngsten Steuer-Vorfälle in Deutschland zeigen, dass fehlerhafte Selbstanzeigen in Steuerverfahren mehr schaden als nutzen. Werden allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann durch eine Selbstanzeige eine unrichtige Steuererklärung, aber auch eine bewusste Steuerhinterziehung nachträglich bereinigt und damit Straffreiheit erreicht werden. Wie kann ich durch eine Selbstanzeige Straffreiheit erlangen? Angesichts der drastischen Folgen einer Verurteilung aufgrund einer Steuerstraftat bietet eine Selbstanzeige die Möglichkeit, einer Strafe zu entgehen. ... weiter
 
03.03.2008 | Freie Berufe

MELDEPFLICHT FÜR HONORARE NICHT VERSÄUMEN!

Sie haben im Jahr 2007 als Unternehmer Honorare an freie Dienstnehmer, Vortragende oder andere steuerpflichtige Leistungserbringer bezahlt? Dann sind Sie möglicherweise verpflichtet, diese Entgelte ihrem Finanzamt zu melden. Durch diese Meldung soll der Finanzbehörde eine Verbindung zwischen den Betriebsausgaben der Auftraggeber und den Einnahmen der Auftragnehmer ermöglicht werden. Welche Leistungen sind von der Meldepflicht umfasst? Vergütungen für folgende Arten von Leistungen sind meldepflichtig: * Freie Dienstnehmer * Vortragende, Lehrende und Unterrichtende * Stiftungsvorstände * Aufsichts- und Verwaltungsräte * Bausparkassen- und Versicherungsvertreter * Kolporteure und Zeitungszusteller * Privatgeschäftsvermittler * Funktionäre von Körperschaften öffentlichen Rechts... weiter
 
03.03.2008 | Freie Berufe

Kinderbetreuungsgeld neu ab 1.1.2008

Das Kinderbetreuungsgeld wurde flexibler gestaltet und soll einerseits die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, andererseits besonders kinderreiche Familien, aber auch Alleinerzieher stärker unterstützen. Welche Möglichkeiten haben Sie? Seit 2008 haben Eltern die Wahl zwischen drei Varianten. Die monatliche Höhe des Kinderbetreuungsgeldes ist dabei abhängig von der jeweiligen Bezugsdauer... weiter
 
05.02.2008 | Freie Berufe

Wertpapiere künftig keine Ersatzbeschaffung mehr

Das Jahr 2007 hat für alle Einnahmen-Ausgaben-Rechner ein interessantes Steuerzuckerl mit sich gebracht: den Freibetrag für investierte Gewinne. Bei dieser Begünstigung können 10 % des laufenden Gewinnes steuerfrei belassen werden, wenn Sie in begünstigte Wirtschaftsgüter oder in bestimmte Wertpapiere, die mindestens 4 Jahre im Betriebsvermögen gehalten werden, investieren. Vielleicht haben Sie bereits von dieser Begünstigung Gebrauch gemacht und letztes Jahr in Wertpapiere investiert. ... weiter
 
05.02.2008 | Freie Berufe

Neue Vorsorge für Selbständige

Seit rund fünf Jahren gibt es durch die „Abfertigung neu“ eine betriebliche Mitarbeitervorsorge für alle Arbeitnehmer. Mit Jahresbeginn wurde das Gesetz zur „Abfertigung neu“ auf Selbständige, Freiberufler sowie Land- und Forstwirte ausgeweitet.... weiter
 
05.02.2008 | Freie Berufe

Meldepflicht für Honorare nicht versäumen!

Sie haben im Jahr 2007 als Unternehmer Honorare an freie Dienstnehmer, Vortragende oder andere steuerpflichtige Leistungserbringer bezahlt? Dann sind Sie möglicherweise verpflichtet, diese Entgelte ihrem Finanzamt zu melden. Durch diese Meldung soll der Finanzbehörde eine Verbindung zwischen den Betriebsausgaben der Auftraggeber und den Einnahmen der Auftragnehmer ermöglicht werden.... weiter
 
16.01.2008 | Freie Berufe

Bürokratie-Stopp für Gastronomie bei Betrugsbekämpfung

Die Kanzlei Hübner & Hübner fordert vom Finanzministerium einen Bürokratie-Stopp für die Gastronomie bei der Betrugsbekämpfung mit der Barbewegungs-Verordnung. „Die Ausdehnung der Erfassungspflicht aller Bar-Ein- und Ausgänge auf die Gastronomie bedeutet einen Berg an neuer Bürokratie und zusätzlicher Kosten und geht an der Realität in diesem Sektor vorbei“, begründet Wilfried Serles, CEO bei Hübner & Hübner, die Forderung seiner Kanzlei. „In der Gastronomie werden heute die Warenbewegungen aus Küche und Schank registriert, da bedeutet die zusätzliche Registrierung jeder einzelnen Rechnung die Einführung eines zweiten EDV-Systems und damit erhebliche Kosten.“ In der Gastronomie ist die Erfassungspflicht jeder einzelnen Barbewegung oft aber gar nicht durchführbar, auch wenn sie technisch möglich wäre. „Bei Schi-Hütten oder Theaterbuffets wird die Sache gänzlich obsolet“, erklärt Serles. „Wie soll das im Theater funktionieren, wenn sich hunderte Gäste in 20 Minuten ihr Glas Sekt-Orange oder einen anderen Drink abholen wollen? Das geht überall dort nicht, wo es Massenandrang in Stoßzeiten gibt.“ ... weiter
 
09.01.2008 | Freie Berufe

Neuerungen im Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht 2008

GKK-Anmeldung vor Dienstantritt Mustervorlage für AVISO GSVG Werte 2008 Neuerungen freie Dienstnehmer Neuerungen Arbeitszeitgesetz 2008 ASVG Werte 2008 Wie jedes Jahr, ändern sich auch zu Beginn des nächsten Jahres viele für Sie relevante Beträge in der Sozialversicherung. So steigt zB die monatliche Höchstbeitragsgrundlage ab 1.1.2008 von bisher 3.840 € auf 3.930 €, die Geringfügigkeitsgrenze steigt von bisher 341,16 € auf 349,01 €. Einen Überblick über sämtliche Sozialversicherungswerte finden Sie in der beiliegenden Tabelle. ASVG Geringfügigkeitsgrenze täglich € 26,80 monatlich € 349,01 Grenze für pauschalierte Dienstgeberabgabe   monatlich € 523,52 Höchstbeitragsgrundlage (HBGL) Laufender Bezug € 3.930,00 Sonderzahlungen € 7.860,00 Höchstbeitragsgrundlage für freie Dienstnehmer ohne SZ   € 4.585,00 Jährliche Höchstbeitragsgrundlage   € 55.020,00 Achtung! Die Krankenversicherungsbeiträge werden um 0,15% erhöht. Dabei entfällt bei Angestellten 0,07% auf den Dienstnehmer und 0,08% auf den Dienstgeber. Bei Arbeitern trägt der Dienstgeber die gesamte Erhöhung. Weiters wird der IE-Beitrag von 0,7% auf 0,55% gesenkt. Lohnnebenkosten zusätzlich zur SV DB 4,5% Kommunalsteuer 3% DGA/Woche/DN € 0,72 DZ (Szbg.) 0,43% DZ (Vbg.) 0,39% DZ (Stmk., Ktn.) 0,41% DZ (NÖ) 0,42% DZ (OÖ) 0,36% DZ (Wien) 0,40% DZ (Bgld., T) 0,44% Beachten Sie bitte, dass bei DB, DZ und Kommunalsteuer bei einer Gesamtlohnsumme von insgesamt maximal € 1.460,00 der Freibetrag in Höhe von € 1.095,00 abgezogen werden kann. Nur eine dabei verbleibende Differenz ist dem DB, DZ und der Kommunalsteuer zu unterziehen. Liegt die Gesamtlohnsumme unter € 1.095,00 dann fällt kein DB, DZ oder Kommunalsteuer an. ... weiter
 
08.01.2008 | Freie Berufe

Weihnachtszeit ist Spendenzeit

Spenden sind für Unternehmer vor allem in der Weihnachtszeit ein beliebtes Mittel um ihrer sozialen Verantwortung nachzukommen. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit diese Spenden von der Steuerbemessungsgrundlage abgesetzt werden können. Charity mit Steuerspareffekt Grundsätzlich sind Spenden in Österreich nicht abzugsfähig! Nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen können Spenden als Betriebsausgabe abgezogen werden: Abzugsfähig sind Spenden zur Durchführung von Forschungsaufgaben oder der Erwachsenenbildung, wenn sie ganz bestimmten Organisationen (zB Universitäten) zukommen. Außerdem wird mit Bescheid bestimmten Organisationen die Eigenschaft als begünstigter Spendenempfänger zuerkannt. Die vollständige Liste kann unter www.bmf.gv.at abgerufen werden. Unabhängig vom Einsatz der Spende können Spenden an bestimmte Organisationen (zB öffentliche Museen) jedenfalls abgezogen werden. Zur Unterstützung von Katastrophenfällen sind Spenden dann abzugsfähig, wenn sie der Werbung dienen. ... weiter
 
08.01.2008 | Freie Berufe

Erhöhung der Größenklassen: Was sich für Sie ändern wird

Mit dem Entwurf des Unternehmensrechts-Änderungsgesetz 2008 sollen unter anderem die Größenklassen für Kapitalgesellschaften und die größenabhängigen Befreiungen von der Konzernabschlusspflicht beschlossen werden. Änderung der Größenklassen Von der geplanten Gesetzesänderung profitieren insbesondere Gesellschaften mit beschränkter Haftung, die trotz Überschreiten (zwei von drei Merkmalen) der alten Schwellenwerte nun weiterhin als kleine Kapitalgesellschaften qualifiziert werden und deshalb weiterhin diverse Erleichterungen genießen. Die Erleichterungen betreffen insbesondere die Abschlusserstellungs-, Abschlussprüfungs- und Offenlegungspflichten: Kleine Gesellschaften mit beschränkter Haftung sind nur dann abschlussprüfungspflichtig, wenn sie auf Grund gesetzlicher Vorschriften zur Bestellung eines Aufsichtrats verpflichtet sind. Beim Firmenbuch sind nur verkürzte Unterlagen (Bilanztableau und verkürzter Anhang) einzureichen. Kleine Gesellschaften mit beschränkter Haftung sind von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Lageberichts ausgenommen. Bei den Größenklassen des § 221 UGB ändern sich nur die Schwellenwerte bei der Bilanzsumme und den Umsatzerlösen. Die Anzahl der Arbeitnehmer bleibt unverändert: Merkmale kleine Kapitalgesellschaft (Obergrenze)   Bisher (EUR) Geplant (EUR) Bilanzsumme 3,65 Mio 4,40 Mio Umsatzerlöse 7,30 Mio 8,80 Mio Jahresdurchschnitt Arbeitnehmer 50 50 Merkmale mittelgroße Kapitalgesellschaft (Obergrenze)   Bisher (EUR) Geplant (EUR) Bilanzsumme 14,60 Mio 17,50 Mio Umsatzerlöse 29,20 Mio 35,00 Mio Jahresdurchschnitt Arbeitnehmer 250 250 Befreiung vom Konzernabschluss In § 246 UGB sollen sich die Größenmerkmale, bei deren Unterschreiten (zwei von drei Merkmalen) ein Mutterunternehmen von der Pflicht einen Konzernabschluss aufzustellen befreit wird, ändern: Bruttomethode (Jahresabschluss Mutter- und Tochterunternehmen kumuliert)   Bisher (EUR) Geplant (EUR) Bilanzsumme 17,52 Mio 21,00 Mio Umsatzerlöse 35,04 Mio 42,00 Mio Jahresdurchschnitt Arbeitnehmer 250 250 Nettomethode (Konzernabschluss)   Bisher (EUR) Geplant (EUR) Bilanzsumme 14,60 Mio 17,50 Mio Umsatzerlöse 29,20 Mio 35,00 Mio Jahresdurchschnitt Arbeitnehmer 250 250 ... weiter
 
08.01.2008 | Freie Berufe

Mit dem PKW zum Punschen: Kein Steuerabzug für PKW-Schaden

Für viele gehört das Punschen ebenso zu Weihnachten wie Adventskranz und Weihnachtsbaum. Doch was, wenn sich auf dem Weg zu Ihrem Lieblingspunschstand ein Unfall ereignet. Oder wenn gar der Wagen gestohlen wird. Zeigt sich der Fiskus kulant oder verwehrt er Ihnen den Abzug des Schadens als Betriebsausgabe? Keine Betriebsausgabe bei Privatfahrten Wird ein im Betriebsvermögen befindlicher PKW während einer Privatfahrt gestohlen oder beschädigt, so zählt die Wertminderung nicht als Betriebsausgabe. Ausschlaggebend für die steuerliche Abzugsfähigkeit ist nämlich die betriebliche Veranlassung. Diese ist nach Meinung des Fiskus selbst dann nicht gegeben, wenn man eine betrieblich veranlasste Fahrt für einen „privaten Umweg“ nutzt. Der betriebliche Charakter ist nämlich für die Zeit des Umweges unterbrochen. Im Dienst Anders zu beurteilen ist hingegen der Fall, wenn ein privater PKW auf einer mehrtägigen Dienstreise entwendet oder beschädigt wird. Hier erfolgt eine Zurechnung zur Berufssphäre selbst dann, wenn sich der Schaden während einer Übernachtung ereignet hat. In diesem Fall dauert der berufliche Einsatz des PKW bis zur Beendigung der Dienstreise fort. Eine berufliche Veranlassung kann auch gegeben sein, wenn das Fahrzeug eines Arbeitnehmers nahezu ausschließlich beruflich genutzt und vor der eigenen Wohnung abgestellt wird. Das Abstellen vor der eigenen Wohnung zählt nicht als privat veranlasst, weil die ganz geringfügige Nutzung zu privaten Zwecken im Gesamtbild zu vernachlässigen ist. Ein möglicher Schaden wäre somit abzugsfähig. Kein Steuerabzug beim Punschen Zusammenfassend kann man somit festhalten, dass Punschtrinken am Weihnachtsmarkt auch dann nicht der Berufssphäre zuzurechnen ist, wenn man mit dem Firmen-PKW dorthin fährt. Schlafen kann hingegen betrieblich veranlasst sein, wenn man es während einer Dienstreise tut. Wird bei einer dieser „Tätigkeiten“ der PKW gestohlen oder beschädigt, hat dies unterschiedliche steuerliche Folgen. ... weiter
 
08.01.2008 | Freie Berufe

Architekten: Wie Fremdwährungskredite zur Steuerfalle werden können

Fremdwährungskredite sind in Österreich bei Architekten sehr beliebt. Doch nicht risikolos. Während sie auf der einen Seite niedrige Zinsen versprechen, bergen sie auf der anderen Seite das Risiko von Wechselkursschwankung in sich. Auch steuerlich sind sie nicht risikolos: Wenn Sie bei Ihrem Kredit in den Euro wechseln, kann ein möglicher Kursgewinn unter Umständen zur Steuerfalle werden. Was es dabei zu beachten gibt, möchten wir Ihnen im Folgenden erläutern. Steuerpflicht im ZT-Büro Ausschlaggebend ist vorerst, ob der Kursgewinn Ihrem ZT-Büro oder Ihrer Privatsphäre zuzuordnen ist. Ist der Kredit betrieblich, dann sind Ihre Kursgewinne und -verluste grundsätzlich steuerwirksam. Wenn Sie eine Bilanz erstellen, müssen Sie den Gewinn dann versteuern, wenn Sie die Währung in Euro wechseln. Erstellen Sie hingegen eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, dann sind Kursverluste und –gewinne erst im Zeitpunkt der Tilgung steuerwirksam. Privat und trotzdem zu versteuern Aber auch Kursgewinne bei nicht betrieblichen Krediten können steuerpflichtig sein. Wenn Sie beispielsweise Ihr vermietetes Zinshaus mit einem Fremdwährungskredit finanzieren und diesen Kredit innerhalb eines Jahres nach Aufnahme in den Euro konvertieren, müssen Sie Spekulationseinkünfte versteuern. Entwarnung können wir geben, wenn Sie nicht in den Euro, sondern in eine andere ausländische Währung wechseln, also z.B. vom Yen in den Franken. Dieser Tausch ist steuerlich unbedenklich, weil Sie den Kursvorteil ja nicht in Euro realisiert haben. Erfolgt die Konvertierung nach Ablauf eines Jahres so sind die daraus resultierenden Kursgewinne gänzlich einkommensteuerfrei. Tipp: Sie sollten daher jedenfalls ein Jahr mit der Konvertierung in Euro warten, wenn Sie Ihren Kursgewinn nicht mit dem Finanzamt teilen möchten. ... weiter
 
08.01.2008 | Freie Berufe

Gewusst wie: Spesenabrechnung leicht gemacht

Als Rechtsanwalt oder Architekt müssen Sie manchmal Geld für Ihre Kunden vorstrecken. In der Regel handelt es sich dabei um so genannte durchlaufende Posten wie z. B. Gerichtsgebühren oder Vollzugskosten. Aus steuerlicher Sicht stellt sich dann die Frage, wie Sie diese Spesen richtig weiterverrechnen. Durchlaufende Posten sind Beträge, die Sie im fremden Namen und für fremde Rechnung vereinnahmen und verausgaben. Der Spesenempfänger muss wissen, dass er nicht mit dem Zahlenden sondern mit einem Dritten in einer Rechtsbeziehung steht. Auswirkungen auf Ihre Einkommensteuer Durchlaufende Posten sind für die Einkommensteuer grundsätzlich unbeachtlich. Schwierigkeiten mit dem Nachweis können sich ergeben, wenn die Verausgabung in einem anderen Jahr erfolgt, als die Rückerstattung durch den Mandanten bzw. wenn zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschluss noch keine Zahlung durch den Mandanten erfolgt ist. In diesem Fall ist es ratsam, den noch nicht erstatteten Betrag als Betriebsausgabe anzusetzen. Erfolgt dann im nächsten Jahr eine Rückzahlung durch den Mandanten, so ist diese als Betriebseinnahme anzusetzen. Auswirkungen auf die Umsatzsteuer Umsatzsteuerlich zählen sie nicht zum Entgelt und unterliegen daher auch nicht der Umsatzsteuer. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Wird das Honorar für den Auftrag und der durchlaufende Posten in einer Summe auf der Honorarnote angegeben und hiervon die Umsatzsteuer berechnet, so schuldet man die gesamte Umsatzsteuer. Will man nun die Spesen auf der Honorarnote anführen, dürfen sie nur getrennt vom Entgelt angeführt werden. Grundsätzlich brauchen durchlaufende Posten in der Rechnung jedoch nicht angegeben werden. Auslagenersätze, die als Nebenprodukt einer Hauptleistung verrechnet werden, unterliegen der Umsatzsteuer der Hauptleistung und sind keine durchlaufenden Posten. Dazu zählen z. B. Kilometergelder und Portokosten. ... weiter
 
08.01.2008 | Freie Berufe

Auslandsleasing von PKWs: Die unendliche Geschichte

Leasen Sie Ihren Firmen-PKW beispielsweise in Deutschland, so sieht das österreichische Steuerrecht eine sog. „Eigenverbrauchsbesteuerung“ vor. In Deutschland können Sie sich die Vorsteuer für Ihre Leasingraten zwar rückerstatten lassen. in Österreich müssen Sie diese Leasingraten jedoch der Umsatzsteuer unterwerfen und an das Finanzamt abführen. Verlängerung bis 2011 Die derzeitige Regelung wird von der EU-Kommission als nicht EU-rechtskonform beurteilt; in Folge hat sie bereits Ende 2006 eine Stellungnahme an Österreich gerichtet und Klage beim EuGH eingebracht. Das Finanzministerium, kurz BMF, zeigt sich davon offenbar unbeeindruckt und verlängert neuerlich die Eigenverbrauchsbesteuerung im neuen Abgabensicherungsgesetz, das derzeit als Regierungsvorlage vorliegt; und zwar auf Ende 2010. Der Hintergrund: Das Finanzministerium rechnet damit, dass es bald zu einer EU-weiten Änderung der Leistungsortbestimmung beim Leasing kommt; künftig soll – so die Hoffnung des BMF – die deutsche Leasinggesellschaft nicht mehr am Unternehmerort, sondern am Empfängerort steuerpflichtig werden. Dadurch würde es durch das reverse charge –System zum Übergang der Steuerpflicht auf den österreichischen Unternehmer kommen, der sich seinerseits die Vorsteuer für PKW-Leasing nicht holen kann. Diese EU-weite Änderung würde das Leasen von PKWs im Ausland obsolet machen. Derzeit beraten die EU-Finanzminister über diese Neuerung. Erst im Dezember könnte es zu einer Einigung kommen. Ob sich also die Hoffnung des BMF bewahrheitet, bleibt abzuwarten. Gute Chance bei Berufung Aufgrund der voraussichtlichen EU-Widrigkeit der Eigenverbrauchsbesteuerung bestehen gute Chancen, in einem eventuellen Berufungsverfahren gegen die Eigenverbrauchsbesteuerung vorzugehen. ... weiter
 
07.01.2008 | Freie Berufe

Steuersparen mit Immobilien – geht das?

Immobilieninvestitionen stehen hoch im Kurs. Unter anderem auch bei vielen Ärzten, die oft eine hohe Affinität zu Liegenschaften haben. Attraktiv sind Immobilien vor allem durch ihrer Wertbeständigkeit und Inflationssicherheit. Da weiß man eben, was man hat. Immobilieninvestitionen können in unterschiedlicher Form durchgeführt werden, die sich unter anderem auch in den steuerlichen Konsequenzen unterscheiden. Direktinvestitionen können im Wege einer Vorsorgewohnung oder auch als Bauherrenmodell durchgeführt werden. Vorsorgewohnung: Gut versorgt in die Zukunft Eine Vorsorgewohnung kann dem Käufer erhebliche steuerliche Vorteile bringen. Diese ergeben sich vor allem daraus, dass der Erwerber steuerlich zum Unternehmer wird und die Einnahmen und Aufwendungen für die Wohnung mit den Einkünften aus anderen Einkunftsarten "quergerechnet" werden können. Für die Absicherung des steuerlichen Konzepts ist eine nachvollziehbare und glaubwürdige Prognoserechnung zu erstellen, die die steuerlichen Ergebnisse zeigt und den rechnerischen Nachweis erbringt, dass mit der Vorsorgewohnung binnen 20 Jahren ein wirtschaftlicher Gewinn erzielt werden kann. Wird dieses Ziel nicht erreicht bzw. wird die Liegenschaft vor Erreichen des Gesamtüberschusses veräußert oder die Vermietung aufgegeben, droht eine Aberkennung der Verluste. Drum prüfe, wer sich ewig – bzw. zumindest auf 20 Jahre – binde! Herr am Bau Bauherrenmodelle unterscheiden sich von Vorsorgewohnungen dadurch, dass nicht eine einzelne Eigentumswohnung angeschafft, sondern gemeinsam mit anderen Miteigentümern ein Mietenpool mit Risikostreuung gebildet wird. Hohe Anfangsverluste in der Bauphase, die sich durch die Sofortabsetzung oder beschleunigte Abschreibung von Investitions- und anderen Projektkosten ergeben, können vom „Anleger“ genutzt und mit anderen positiven Einkünften ausgeglichen werden. Das alles freilich unter einer Bedingung: Der Investor muss „Bauherrn“eigenschaften erfüllen und das wirtschaftliche Risiko tragen. Und hierbei zeigt sich die Finanz wenig kulant – ein strenger Anforderungskatalog wird an den „Bauherrn“ gestellt, der sicherstellt, dass das Gebäude auf eigene Rechnung und Gefahr des Steuerpflichtigen hergestellt wird: Die Leistungen der Unternehmer, die die baulichen Maßnahmen tatsächlich ausführen, müssen dem Steuerpflichtigen gegenüber aufgeschlüsselt sein. Im Falle einer Fixpreis- oder einer Höchstpreisgarantie darf nicht ausgeschlossen sein, dass Preisunterschiede, die durch den Steuerpflichtigen selbst oder durch Gesetze, Verordnungen bzw. durch behördliche Anordnungen verursacht sind, auf Rechnung des Steuerpflichtigen gehen. Mit der tatsächlichen Bauausführung darf erst nach der Anschaffung des Grund und Bodens bzw. – im Falle baulicher Maßnahmen an einem bereits bestehenden Objekt – des Gebäudes begonnen werden. Und noch eine Anforderung wird seit geraumer Zeit an den angehenden Bauherrn gestellt: Er muss nachweisen, dass für die geplante Investition auch andere (!) Gründe neben den steuerlichen Vorteilen sprechen. Fazit Nicht nur die Baubehörden pochen auf umfangreiche Auflagen. Auch die Finanz fordert die Einhaltung genau definierter Spielregel. Und die gilt es strikt einzuhalten – egal für welches Immobilieninvestment man sich entscheidet. ... weiter
 
07.01.2008 | Freie Berufe

Glück im Unglück: Wie Sie Ihre Spekulationsverluste nutzen können

Das Pech bei Aktieninvestments kann unter Umständen steuerlich abgeschrieben werden. Allerdings können die Spekulationsverluste nur gegen steuerpflichtige Spekulationsgewinne aufgerechnet werden. In letzter Zeit hatten viele Anleger nicht zu lachen. Speziell die Inhaber eines einst gut beleumundeten Wertpapiers fanden sich in der Bredouille. Sie verloren binnen vier Monaten die Hälfte ihres Investments. Zur Schadensbegrenzung ein kleiner Denkanstoß: Unter gewissen Umständen sind diese Verluste gegen andere Erträge gegenzurechnen. Im Prinzip erlaubt der Fiskus das Aufrechnen eines Spekulationsverlusts gegen den steuerpflichtigen Gewinn aus einem anderen Spekulationsgeschäft, sofern diese im gleichen Steuerjahr anfallen. Der gesetzestreue Bürger wird in den Augen des Finanzamts zum Spekulanten, wenn er bestimmte Werte binnen bestimmter Fristen kauft und dann wieder verkauft. Dabei kennt das Einkommensteuergesetz bei den Spekulationsgeschäften zwei Fristen: Bei Liegenschaften beträgt die Spekulationsfrist im Regelfall zehn Jahre. In allen anderen Fällen, wie zum Beispiel bei Autos, Schmuck, Antiquitäten und insbesondere auch für alle Kapitalanlagen wie Aktien, Anleihen, et cetera, beträgt die Spekulationsfrist ein Jahr. ... weiter
 
07.01.2008 | Freie Berufe

Die GmbH und ihr privates Vermögen

Kaum zu glauben, aber wahr. Auch eine GmbH kann eine Privatsphäre haben und damit steuerliches Privatvermögen besitzen. Jedenfalls nach Ansicht des Verwaltungsgerichtshofs. Damit verbunden sind allerdings steuerliche Nachteile. Denn private Ausgaben haben die Finanz leider noch nie interessiert. Wird daher Vermögen der privaten Sphäre einer Gesellschaft zugerechnet, sind die damit verbundenen Aufwendungen steuerlich nicht abzugsfähig. Besonders gut lässt sich das anhand eines Gebäudes veranschaulichen. Wann ist ein Gebäude als Betriebsvermögen der GmbH zu betrachten? Zu allererst muss unterschieden werden, ob das Gebäude jederzeit im Betrieb der GmbH (zB durch Vermietung) eingesetzt werden kann, oder ob das Gebäude seiner Erscheinung nach für die private Nutzung der Gesellschafter bestimmt ist. Im ersten Fall liegt jedenfalls Betriebsvermögen vor, selbst wenn das Gebäude an die Gesellschafter vermietet wird. Der Mietzins ist allerdings auf seine Fremdüblichkeit zu untersuchen. Ist dieser unangemessen niedrig, kommt es zum Ansatz von fremdüblichen Betriebseinnahmen durch das Finanzamt (Mietzins im Rahmen einer verdeckten Ausschüttung) bei der GmbH. Wann ist ein Gebäude als Privatvermögen der GmbH zu betrachten? Nur wenn das Gebäude seiner Erscheinung nach für die private Nutzung der Gesellschafter bestimmt ist (zB speziell auf die Wohnbedürfnisse des Gesellschafters abgestellt), kann das Gebäude dem steuerlichen Privatvermögen der GmbH zugeordnet werden. Dies allerdings auch nur dann, wenn die Gesellschaft das Gebäude zu nicht fremdüblichen Bedingungen an den Gesellschafter vermietet. Liegt Privatvermögen der GmbH vor, hat das unangenehme Folgen: keine Abschreibung in der GmbH Zinsen für Fremdkapital zur Finanzierung sind nicht abzugsfähig Betriebskosten des Gebäudes sind keine steuerlichen Aufwendungen der GmbH ... weiter
 
07.01.2008 | Freie Berufe

Umsatzsteuervoranmeldung ab 2008 verschärft!

Ab nächstem Jahr sind möglicherweise bedeutend mehr Unternehmer als bisher verpflichtet, Umsatzsteuervoranmeldungen abzugeben. Die Umsatzgrenze, ab der die UVAs abgeben werden müssen, soll nämlich drastisch gesenkt werden. Status Quo Derzeit sind Unternehmen, deren Umsätze im vorangegangenen Wirtschaftsjahr EUR 100.000,-- überstiegen haben, verpflichtet, monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt zu übermitteln. Die Einreichung hat elektronisch über FinanzOnline zu erfolgen. Wird diese Grenze nicht überschritten, entfällt die Verpflichtung einer monatlichen Meldung, die fristgerechte Zahlung der Umsatzsteuer-Zahllast ist ausreichend. Welche Verschärfungen sind ab 2008 zu erwarten? Das Finanzministerium plant, diese Grenze auf EUR 30.000,-- zu senken. Die neue Umsatzgrenze soll ab dem Meldezeitraum Jänner 2008 gelten. Maßgeblich sind die Umsätze des Vorjahres – die Neuregelung trifft daher alle jene Unternehmen, die im Jahr 2007 die neue Grenze von EUR 30.000,-- überschritten haben. Und was müssen Sie zusätzlich noch beachten? Die Senkung der Umsatzgrenze wirkt sich nicht nur auf die Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldung aus. Auch die Kommunalsteuererklärung, die Zusammenfassende Meldung sowie die Jahreserklärungen im Bereich der Ertragsteuern sind elektronisch einzureichen. Die entsprechende Verordnung des Ministeriums befindet sich noch in der Begutachtungsphase. Wir informieren Sie umgehend nach Vorliegen einer endgültigen Entscheidung. ... weiter
 
07.01.2008 | Freie Berufe

Kosten für Ihre freien Dienstnehmer steigen ab 2008

Wenn Sie freie Dienstnehmer engagieren, müssen Sie ab nächstem Jahr mit einer Teuerungswelle rechnen. Ab Beginn des nächsten Jahres kommen nämlich zusätzliche Kosten auf Sie als Dienstgeber zu. Der Grund: Freie Dienstnehmer sind dann arbeitslosenversichert, fallen in die Abfertigung neu und haben Anspruch auf Zahlungen aus dem Insolvenz-Entgelt-Sicherungsfond NEU: Arbeitslosenversicherung Freie Dienstnehmer werden mit 1.1. 2008 in die Arbeitslosenversicherung miteinbezogen. Die Kosten von 6,0% werden zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer geteilt, sodass für beide Seiten ein Arbeitslosenversicherungsbeitrag von 3,0% entsteht. NEU: Abfertigungsähnliche betriebliche Vorsorge Freie Dienstnehmer werden mit 1.1.2008 in das BMSVG (Betriebliches Mitarbeiter und Selbständigenvorsorgegesetz) einbezogen. Es werden daher 1,53% des monatlichen Entgelts der Beitragsgrundlage von der Sozialversicherung eingehoben und and die Mitarbeitervorsorgekasse weitergeleitet. NEU: Insolvenz-Entgeltsicherung Freie Dienstnehmer werden mit 1.1.2008 in das IESG (Insolvenzentgeltsicherungsgesetz) miteinbezogen. Das bedeutet, dass der Dienstgeber einen Beitrag von 0,55% der Beitragsgrundlage als Zuschlag nach dem Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz zu leisten hat. Zusammenfassung der zusätzliche Kosten für Sie als Dienstgeber AlVG - 3% (bis zur Höchstbeitragsgrundlage) MVK - 1,53% IESG - 0,55 % (bis zur Höchstbeitragsgrundlage) ... weiter
 
07.01.2008 | Freie Berufe

Ehegattin als Dienstnehmer oder Sohn als Mieter – geht das?

Ob Dienstverhältnis, Werkvertrag, Mietvereinbarung oder Darlehensgewährung - Leistungsbeziehungen innerhalb der Familie werden vom Finanzamt immer besonders kritisch gesehen. Steuerlich anerkannt werden Vereinbarungen zwischen nahen Angehörigen nur dann, wenn folgende drei Voraussetzungen erfüllt sind: die Vereinbarung muss einen eindeutigen, klaren und jeden Zweifel ausschließenden Inhalt haben, der Vertrag muss nach außen hinreichend zum Ausdruck kommen, weil sonst steuerliche Folgen willkürlich herbeigeführt werden können (Schriftlichkeit!) und der Vertrag wäre auch zwischen Fremden unter den gleichen Bedingungen abgeschlossen worden. Welche wesentlichen Punkte sind daher bei der Gestaltung solcher Verträge jedenfalls zu berücksichtigen? Ein Dienstvertrag zwischen nahen Angehörigen sollte eine klare Beschreibung des Aufgabenbereichs und Zeitaufwands sowie die kollektivvertragliche Einstufung enthalten. Die Höhe der Entlohnung sollte neben der Qualität und Quantität der geleisteten Arbeit auch die Einstufung der übrigen Mitarbeiter berücksichtigen. Darlehensverhältnisse müssen klare Kündigungs-, Tilgungs- und Zinszahlungsvereinbarungen enthalten. Auch die Besicherung des Darlehens unter Berücksichtigung der Kreditwürdigkeit des Darlehensnehmers ist für die Beurteilung der Fremdüblichkeit wesentlich. Bei einem Werkvertrag ist es notwendig, die Leistungen exakt zu beschreiben und den Leistungszeitpunkt sowie das hiefür vereinbarte Entgelt ausreichend zu konkretisieren. Ein Mietvertrag im Familienkreis sollte jedenfalls folgende Punkte enthalten: eine genaue Bezeichnung des Mietgegenstands, den zeitlichen Geltungsbereich des Vertrags, die Höhe der Miete, Wertsicherungsklauseln, eine Vereinbarung über Instandhaltungspflichten und Mieterinvestitionen sowie über die Bezahlung der Betriebskosten. Über die optimale Vertragsgestaltung innerhalb der Familie beraten wir Sie gerne. ... weiter
 
07.01.2008 | Freie Berufe

Sind Kursgewinne aus Fremdwährungsdarlehen steuerpflichtig?

Die Aufnahme eines Fremdwährungsdarlehens birgt das Risiko der Wechselkursschwankung, wird aber meistens belohnt mit niedrigen laufenden Zinsen. Wechselt man dennoch in den Euro, stellt sich die Frage, wie dabei entstandene Kursgewinne bzw. Kursverluste steuerlich zu handhaben sind. Vorerst ist eine Unterscheidung dahingehend zu treffen, in welchem Bereich – betrieblich oder privat - diese Kursveränderungen stattfinden. Im Betrieb Betreffen Kursgewinne den betrieblichen Bereich, so sind sie grundsätzlich steuerwirksam. Beim Bilanzierer erfolgt die Gewinnverwirklichung im Zeitpunkt der Konvertierung. Bei Währungsdifferenzen gegenüber Nicht-Euroländern unterbleibt jedoch eine Kursrealisation. Kursverluste sind im betrieblichen Bereich jedenfalls steuerwirksam. Beim Einnahmen-Ausgaben-Rechner sind Kursgewinne und Kursverluste aufgrund des Zufluss/Abfluss-Prinzips erst im Zeitpunkt der Tilgung steuerwirksam. Außerhalb des Betriebes Im außerbetrieblichen Bereich wie z.B. bei Vermietung und Verpachtung oder privaten Fremdwährungsdarlehen, sind Kursgewinne aus der Konvertierung in Euro nur als Einkünfte aus Spekulationsgeschäften einkommensteuerpflichtig, d.h. wenn sie innerhalb eines Jahres erzielt werden. Erfolgt die Konvertierung in eine andere ausländische Währung, sind im Zeitpunkt der Konvertierung in diese andere Währung mangels Zuflusses des Kursvorteils keine Einkünfte aus Spekulationsgeschäften zu erfassen. Die bloße Darlehenstilgung in einer fremden Währung führt nicht zu Einkünften aus Spekulationsgeschäften. Entsteht aus der Konvertierung innerhalb eines Jahres ein Kursverlust, so ist dieser Spekulationsverlust nur mit Spekulationsgewinnen, die im selben Jahr erzielt werden, ausgleichsfähig. Erfolgt die Konvertierung nach Ablauf eines Jahres, so sind die daraus resultierenden Kursgewinne gänzlich einkommensteuerfrei. ... weiter
 
07.01.2008 | Freie Berufe

Sind Lebens- und Sozialberater umsatzsteuerpflichtig?

Fallen Lebens- und Sozialberater unter die Begünstigung der unechten Umsatzsteuerbefreiung oder unterliegen sie mit ihrer Beratungstätigkeit der Umsatzsteuerpflicht? Um diese Frage beantworten zu können, ist es wichtig, den Tätigkeitsumfang zu definieren. Die Tätigkeit der Lebens- und Sozialberater umfasst die Beratung und Betreuung von Menschen, vor allem im Zusammenhang mit Persönlichkeitsproblemen, Ehe- und Familienproblemen, Erziehungsproblemen, Berufsproblemen und sexuellen Problemen. Dazu gehört auch die psychologische Beratung mit Ausnahme der Psychotherapie. Ärztliche Tätigkeit im Vergleich Im Vergleich dazu befasst sich die ärztliche Tätigkeit mit der Diagnose, Behandlung und Heilung von Krankheiten oder Gesundheitsstörungen und ist von der Umsatzsteuer befreit. Es stellt sich nun die Frage, ob die Lebens- und Sozialberatung als arztähnlicher Beruf einzustufen ist. Eine arztähnliche Tätigkeit ist allerdings nur dann anzunehmen, wenn eine Heilbehandlung vorliegt und eine Qualifikation gegeben ist, die dem ärztlichen Standard gleichzusetzen ist. Einerseits schließt die Berufsdefinition des Lebens- und Sozialberaters in der Gewerbeordnung schon die psychotherapeutische Tätigkeit aus, andererseits ist die Ausbildung des Lebens- und Sozialberaters sowohl quantitativ als auch qualitativ nicht mit einer psychotherapeutischen oder ärztlichen Ausbildung gleichzusetzen. Die Tätigkeit der Lebens- und Sozialberater ist daher nicht als arztähnlicher Beruf einzustufen und unterliegt der Umsatzsteuer. ... weiter
 
07.01.2008 | Freie Berufe

Abfertigung ab 2008 auch für Selbständige!

Seit rund fünf Jahren gibt es für Arbeitnehmer bereits die „Abfertigung neu“. Mit diesem Modell wurde für alle unselbständig Beschäftigten neben der gesetzlichen Pensionsversicherung ein zweites Standbein zur Altersvorsorge geschaffen. Von diesem Vorsorgemodell konnten alle übrigen Erwerbstätigen bisher nur träumen. Diese Benachteiligung soll ab dem kommenden Jahr endgültig beseitigt werden. Welche Möglichkeiten der Abfertigung soll es ab 2008 für Selbständige geben? Ein Gesetzesentwurf sieht folgendes vor: Freie Dienstnehmer werden in die bestehende betriebliche Mitarbeitervorsorge miteinbezogen, die Beiträge dazu zahlt der Auftraggeber. Für Gewerbetreibende und Neue Selbständige ist die „Abfertigung neu“ verpflichtend. Freiberufler und Bauern können innerhalb eines halben Jahres entscheiden, dem neuen Modell beizutreten. Ein späterer Eintritt ist nicht mehr möglich. Welche Vorteile bringt das neue Vorsorgemodell für Selbständige? Die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge werden als Betriebsausgabe anerkannt. Erträge, die aus den veranlagten Beträgen erzielt werden, sind von der Kapitalertragsteuer befreit. Im Falle der einmaligen Auszahlung der Abfertigung wird der angesparte Betrag mit nur sechs Prozent besteuert. Erfolgt die Auszahlung in Rentenform, so entfällt die Besteuerung zur Gänze. Können Selbständige künftig auch Arbeitslosengeld beziehen? Neben dem betrieblichen Vorsorgemodell ist auch eine Arbeitslosenversicherung für Selbständige in Vorbereitung. Für freie Dienstnehmer soll diese soziale Absicherung ab dem Jahr 2008 verpflichtend eingeführt werden. Ein Jahr später können auch Selbständige, allerdings auf freiwilliger Basis, die Möglichkeit einer Arbeitslosenversicherung in Anspruch nehmen. ... weiter
 
 

 
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