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11.11.2008 | Medizinische Berufe

Umsatzsteuer auf Medikamente wird gesenkt

Der Steuersatz auf Medikamente wird von 20 % auf 10 % halbiert. Dadurch werden alle 12.000 in Österreich registrierten rezeptpflichtigen und rezeptfreien Medikamente ab 01.01.2009 billiger. Durch die Senkung der Medikamenten-Mehrwertsteuer werden sowohl die Konsumenten als auch die Krankenversicherungsträger entlastet.


Österreich liegt nach wie vor im oberen Bereich

In Europa war die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel bisher nur in Dänemark (25%) höher als in Österreich (20%). Alle anderen europäischen Staaten heben eine deutlich niedrigere oder keine Umsatzsteuer auf Arzneimittel ein.

Auch nach der Senkung des Mehrwertsteuersatzes liegt Österreich mit 10 % weiterhin im oberen Bereich. Nur in Deutschland, Bulgarien und Dänemark ist die Medikamenten-Mehrwertsteuer höher als in Österreich.


Mehrwertsteuersatz auf Medikamente im Vergleich

 0 %   Malta, Zypern 
 0 % / 5 %   Litauen 
 0 % / 17,5 %   Großbritannien 
 0 % / 21 %   Irland
 0 % / 25 %  Schweden
 2,1 % / 5,5 %  Frankreich 
 2,4 %   Schweiz
 3 %  Luxemburg 
 4 %  Spanien 
 5 %  Portugal, Ungarn, Lettland, Estland 
 6 %  Belgien, Niederlande
 7 % / 22 %  Polen 
 8 %  Finnland 
 8,5 %  Slowenien
 9 %  Griechenland, Rumänien, Tschechien 
10 %  Österreich (ab 01.01.2009), Italien, Slowakei 
 19 %  Deutschland 
 20 %  Bulgarien 
 25 %  Dänemark