
Eurostat veröffentlichte Ende Juni in einer Pressemitteilung aktuelle Zahlen zur Steuerentwicklung in den EU-Ländern. Die Zahlen verdeutlichen, dass sich die Spitzensätze der Einkommensteuer innerhalb der EU sehr unterscheiden. Während Bulgarien mit 10 % den geringsten Satz aufweist, verzeichnete Dänemark 2008 mit 59 % den höchsten Spitzeneinkommensteuersatz.
Wo liegt Österreich?
Wie aus folgender Tabelle hervorgeht, ist der Spitzensteuersatz in fünf EU-Ländern höher als in Österreich:
Spitzeneinkommensteuersätze 2008
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| Dänemark |
59,0 %
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| Schweden |
56,4 %
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| Belgien |
53,7 %
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| Niederlande |
52,0 %
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| Finnland |
50,1 %
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| Österreich |
50,0 %
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| Deutschland |
47,5 %
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| Frankreich |
45,8 %
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| Italien |
44,9 %
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| Spanien |
43,0 %
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| Portugal |
42,0 %
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Irland, Slowenien
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41,0 %
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Estland, Griechenland, Großbritannien, Polen, Ungarn
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40,0 %
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| Luxemburg |
39,0 %
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| Zypern |
30,0 %
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| Lettland |
25,0 %
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| Litauen |
24,0 %
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| Estland |
21,0 %
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| Slowakei |
19,0 %
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| Rumänien |
16,0 %
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| Tschechien |
15,0 %
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| Bulgarien |
10,0 %
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(c) Eurostat 22.06.2009, PM 92/09
Spitzensätze gehen kontinuierlich zurück
Mit Ausnahme von Schweden und Portugal gingen seit 2000 die Spitzensätze der Einkommensteuer in allen EU-Staaten zurück oder blieben unverändert. Die stärksten Rückgänge verzeichneten Bulgarien (von 40 % auf 10 %), Rumänien (von 40 % auf 16 %) und die Slowakei (von 42 % auf 19 %), die alle drei Pauschalsteuersätze eingeführt haben.