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15.05.2009 | Medizinische Berufe

Österreich und sein Geldleben: Erste Ergebnisse unserer Studie

Wir haben Sie im April informiert und eingeladen, an unserer Studie „Österreich und sein Geldleben. Antworten auf die Finanzkrise“ teilzunehmen. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass „Sicherheit“ derzeit wieder hoch im Kurs steht. Mehr als die Hälfte der Österreicher wollen ihren Veranlagungsstil ändern.


Mehr Infos gefragt

Unter dem Titel „Mehr Infos gefragt“ hat die Tageszeitung „Kurier“ unsere ersten Studienergebnisse veröffentlicht, die Sie hier nachlesen können:

Lieber weniger Rendite, dafür aber einen guten Schlaf. So lautet wohl das aktuelle Motto vieler Anleger. Mehr als drei Viertel der Österreicher wollen künftig vorsichtiger investieren, ergibt eine Umfrage unter 270 Befragten der Steuerberatungskanzlei Hübner & Hübner zum Thema „Österreich und sein Geldleben". Demnach werden 58 Prozent der Österreicher ihren Veranlagungsstil infolge der Krise ändern. Auf die Frage, ob ihnen Sicherheit oder Rendite wichtiger ist, haben sich mehr als drei Viertel der Befragten für die Sicherheit entschieden", berichtet Studienautor Wolfgang Ellmaier.

Knapp zwei Drittel der Befragten wollen demnach eine über 75-prozentige Kapitalgarantie für ihr Geld haben. Besonders Frauen gehen auf Nummer sicher: 77,6 Prozent wollen eine 75-prozentige Kapitalgarantie, bei den Männern lag die Quote bei 56,7 Prozent. Auch bei den zu erwartenden Auswirkungen der Finanzkrise auf das eigene Vermögen sind die Frauen weniger optimistisch. „Jede Zweite fühlt sich bzw. ihre Vermögenswerte von der Krise betroffen, bei den Männern liegt die Quote bei gerade einmal 38 Prozent", so Ellmaier. Wobei sich Frauen in der Krise auch durchaus selbstkritischer gaben: 56,9 Prozent der weiblichen Befragten meinen, dass ihr Wissensstand zu Finanzthemen „eher hoch" ist. Bei Männern war das Selbstbewusstsein deutlich ausgeprägter (77,6 Prozent).


Lerneffekt

Nach dem Motto: „Im Nachhinein ist man immer g'scheiter", meinen 30 Prozent der Befragten, dass sie heute mehr Vermögen hätten, wenn sie vorsichtiger investiert hätten. Jeder Vierte gesteht, dass er sich besser über die Finanzprodukte informieren hätte sollen und jeder Fünfte hätte im Nachhinein eine bessere Beratung gebraucht. Jeder Dritte gesteht, die Märkte zu wenig beobachtet zu haben.

Anleger seien jetzt eher bereit, für Finanzberatungen zu bezahlen. „Bisher wurde in der Regel ein Finanzprodukt abgeschlossen, für das der Berater eine Provision kassiert hat. In der Studie gaben drei Viertel der Befragten an, eine Beratung auf Honorarbasis zu bevorzugen", so Ellmaier, selbst Berater im Bereich des Vermögensaufbaus.



Dieser Beitrag, der am 14.05.2009 im Kurier erschienen ist, steht in unserem Pressespiegel zum Download bereit.